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Menno Fahl, Im Farb-Raum
Die Ausstellung läuft, um eine Woche verlängert, bis Donnerstag, 16. Februar 2012
Wie der Ausstellungstitel nahe legt, geht es in Menno Fahls aktueller Ausstellung um die räumliche Bedeutung von Farbe. Dabei ist der Fokus des Künstlers auf die Materialität von Farbe gerichtet, die konkrete Raumwirkung hat. Um dieser Räumlichkeit eine materielle Gestalt zu verleihen, nutzt er die menschliche Figur als wiederkehrendes Sujet, das seit jeher sinnbildhafte Verwendung in der Kunst findet.
Seine Materialcollagen, die er sowohl in Skulpturen, in Materialbildern, oder in Vorlagen für multiple Grafiken zusammenfügt, werden nicht Material-hierarchisch entwickelt; sondern eine Figur entsteht aus unterschiedlichsten Fundstücken und wird mit Farbe und Malerei in eine neue Gestalt gebracht. Fahl bewegt sich dabei frei und autonom zwischen den Gattungen Bildhauerei und Malerei.
Das Ergebnis ist schon deswegen spannend, weil der Künstler seinem Werk innerhalb dieser selbst gewählten schwimmenden Gattungs-Grenzen keine extremen Handlungen aufsetzt, sondern vielmehr, bei künstlerischer Orientierung an der bildnerischen Form, malerisch und bildhauerisch neue Erkenntnisse erarbeitet, die sich aus der Schnittstelle Malerei/Skulptur ergeben.
Menno Fahl (*1967) war, folgend auf sein Malereistudium bei Peter Nagel, Meisterschüler des Bildhauers Lothar Fischer. Fahls Arbeiten befinden sich unter anderen in den Sammlungen des Museums der bildenden Künste Leipzig und der Sammlung Würth. Im Sommer 2011 war er mit einer Ausstellung im Museum Lothar Fischer in Neumarkt in der Oberpfalz vertreten.
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- Silke Silkeborg, Solanum Nigrum, Malerei.
28.10.-26.11.2011
Solanum Nigrum
Seit einigen Jahren erforscht die Hamburger Malerin Silke Silkeborg die Nacht, um die Grenzen der Darstellbarkeit mit den Mitteln der Malerei abzustecken. Konnte man bislang in ihren Nachtgemälden Objekte und Orte identifizieren, thematisiert sie gegenwärtig den abstrakteren Grad nächtlicher Landschaft, deren Konturen nur noch vage erkennbar sind und vor dem Auge verschwimmen.
Umso deutlicher werden changierende Farbnuancen und die Lebendigkeit des Unkonkreten in Silkeborgs Arbeiten sichtbar. Wenn sich der Betrachter auf die scheinbare Dunkelheit eingelassen hat, offenbaren ihm die Bilder nach kurzer Zeit einen überraschend differenzierten Farben- und Formenkosmos.
Zentrale Sujets der in der Ausstellung „Solanum Nigrum“ gezeigten Arbeiten sind auf Grün- und Blautöne reduzierte Schattenspiele einer polymorphen Pflanzenwelt. Darüber hinaus überrascht die Malerin mit flimmernden bunten Wasserspiegelungen, die sie in der vermeintlichen Dunkelheit findet: Flüchtige Dunstspuren und vom Wind bewegtes Wasser, auf dem sich Form und Licht reflektiert, geben eine Ahnung von dem Klima einer gemalten Nacht, die im urbanem Restlicht, oder auch in natürlichem Mondlicht, nie wirklich dunkel ist.
Um solch spezifische Orte zu entdecken und vor Ort zu malen, begibt sich die Künstlerin in die Nacht. Sie zeigt mit Ihren Bildern, dass auch verschwindend wenig Licht farbige Facette ermöglicht, die sie in ihre Malerei zu übersetzen versteht. Dabei interessiert es sie nicht „(…)die Abstraktion zu erfinden, sondern zu finden“ (Silke Silkeborg).
Das Nachtschattengewächs „Solanum Nigrum“ steht als Titel gebendes pars pro toto für die Schattenspiele der nächtlichen Sujets, die der Künstlerin auf Ihren Exkursionen begegneten.
Silke Silkeborg schloss 2010 ihr Studium der Malerei an der HfbK in Hamburg bei Prof. Werner Büttner ab. Sie erhielt in der Folge den Karl Heinz Ditze-Diplompreis und kurz darauf den De Bruycker Kunstpreis der Stadt Schneverdingen. Ihre Arbeiten werden zurzeit in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Frankreich gezeigt.
Text: Sandra Kramer, im Oktober 2011
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bis 22. Oktober 2011
Henrik Hold. Stille Flächen
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bis 24. September 2011
Svenja Maaß. Wohingetis
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14. Mai bis Ende Juli 2011
COMPILATION #1
Menno Fahl, Anna Gestering, Henrik Hold, Svenja Maaß, Silke Silkeborg, Bea Winkler
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26. März bis 06. Mai 2011
Matthias Kanter. GANZECHTBLAU
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28. Januar bis bis 18. März 2011
Anna Gestering. SEEN
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03. Dezember bis 21. Januar 2011, 19 bis 21 Uhr
Menno Fahl, RAUM SUBSTANZ FARBE
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04. bis 26. November 2010
Henrik Hold und Silke Silkeborg, REALFIKTION
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11.09. bis 21.10.2010
als Gast: Kyung-hwa Choi-ahoi, IN WORT UND ZEICHNUNG
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25. Juni bis 19. August 2010
Bea Winkler und Gudrun Löbig, VON DER LINIE, KOPFÜBER
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08. Mai bis 18. Juni 2010
Silke Silkeborg, LOOK FOR THE DARK STAR

